Prinzip des Großen Blasenschleiers

Prinzip des Großen Blasenschleiers (Big Bubble Curtain, BBC)

Die Funktionsweise des Großen Blasenschleiers (Big Bubble Curtain) beruht auf einem einfachen physikalischen Prinzip. Luft wird in einen am Meeresboden liegenden Schlauch gepresst und entweicht durch dafür vorgesehene Öffnungen, wodurch ein Luftblasenschleier entsteht. Der Lärm, der bei den Rammarbeiten entsteht, wird durch die aufsteigenden Luftblasen gestreut und gedämpft.

Dafür wird ringförmig um den vorgesehenen Fundamentstandort ein rund 540 Meter langer Düsenschlauch auf dem Meeresboden verlegt. Der Schlauch ist in regelmäßigen Abständen mit Öffnungen versehen (siehe Konfigurationen des Blasenschleiers).

Blasenschleier um die Errichterplattform. Die Kompressoren für die Luft stehen auf dem Blasenschleierschiff (links).

Der Große Blasenschleier wird erzeugt, indem mit Kompressoren Druckluft durch den auf dem Boden verlegten Schlauch gepresst wird, wobei die Luft durch die Öffnungen im Schlauch austritt und die Luft als Schleier an die Oberfläche steigt (siehe auch Komponenten des Blasenschleiers (Big Bubble Curtain)).

Die aufsteigenden Blasen bilden die Schallschutzwand. Gemeinsam mit der Hydrotechnik Lübeck GmbH, der BioConsult GmbH & Co. KG in Husum und der ITAP GmbH in Oldenburg wurde diese Schallschutztechnik beim Bau des TRIANEL Windparks Borkum West II im Großeinsatz erprobt und getestet.